Richtlinien und PraxisInclusion

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Überblick

Alle jungen Menschen haben das gleiche Recht, an Exkursionen und Lernaktivitäten im Freien teilzunehmen. Bei der Planung von Exkursionen müssen die Verantwortlichen die Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf berücksichtigen und angemessene Anpassungen vornehmen, damit alle die Möglichkeit zur Teilnahme haben.

Inklusion sollte ein zentrales Prinzip der Besuchsplanung sein, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten für alle Teilnehmer zugänglich, sicher und sinnvoll sind.

Inklusive Praxis

Inklusive Besuche basieren auf drei Schlüsselprinzipien:

Anspruch Alle Schüler sollten die Möglichkeit haben, an Exkursionen und Lernaktivitäten im Freien teilzunehmen.

Zugänglichkeit: Aktivitäten, Umgebungen und Ressourcen müssen gegebenenfalls an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Dies kann den Einsatz von Spezialausrüstung oder Hilfsmitteln beinhalten.

Integration: Wo immer möglich, sollten die Schüler gemeinsam mit ihren Mitschülern teilnehmen, wobei angemessene Unterstützung gewährleistet sein sollte.

Es sollte auch darauf geachtet werden, indirekte Diskriminierung zu vermeiden, beispielsweise durch die Auswahl von nicht barrierefreien Veranstaltungsorten.

Planung und Vorbereitung

Die Planung sollte frühzeitig beginnen, damit mögliche Bedürfnisse angemessen berücksichtigt werden können.

Du solltest:

  • Es wird davon ausgegangen, dass Schüler mit unterschiedlichen sonderpädagogischen Förderbedarfen teilnehmen möchten.
  • Beziehen Sie den Sonderpädagogen (SENCO) gegebenenfalls frühzeitig ein.
  • Informieren Sie die Eltern frühzeitig und laden Sie sie ein, relevante Informationen über ihr Kind mitzuteilen.
  • Nutzen Sie vorhandene Dokumente wie Bildungs-, Gesundheits- und Pflegepläne (EHC-Pläne), Pflegepläne und Risikobewertungen als Leitfaden für die Planung.
  • Berücksichtigen Sie psychische Gesundheit und emotionales Wohlbefinden als Teil des gesamten Risikomanagementprozesses

Veranstaltungsorte und Barrierefreiheit

Bei der Auswahl von Veranstaltungsorten sollte neben dem pädagogischen Wert auch die Zugänglichkeit berücksichtigt werden.

Du solltest:

  • Erkundigen Sie sich nach Zugangsvorkehrungen wie Rampen, Aufzügen und barrierefreien Einrichtungen.
  • Berücksichtigen Sie die Transportmöglichkeiten, einschließlich der Bereitstellung von Rollstühlen, falls erforderlich.
  • Führen Sie nach Möglichkeit einen Vorbesuch durch, um Vereinbarungen zu bestätigen und potenzielle Herausforderungen zu identifizieren.
  • Evakuierungspläne prüfen

Personalbesetzung und Aufsicht

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf benötigen möglicherweise zusätzliche Unterstützung während der Besuche.

Bei der Personalplanung sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Medizinische Bedürfnisse oder Medikamente
  • Verhaltens- oder emotionale Unterstützungsanforderungen
  • Gefahr des Weglaufens oder Entlaufens
  • Anforderungen an die manuelle Handhabung
  • Der Bedarf an Personal, das in Deeskalation oder positivem Umgang geschult ist.

Alle Mitarbeiter sollten umfassend über die Bedürfnisse der Studierenden und ihre jeweiligen Verantwortlichkeiten informiert werden.

Mitarbeiter, die Einzelbetreuung leisten, sollten normalerweise nicht in die Gesamtbetreuungsquote einbezogen werden.

Wenn Inklusion schwierig ist

In seltenen Fällen ist es unter Umständen nicht möglich, einen Schüler einzubeziehen, ohne die Sicherheit oder die Ergebnisse für andere erheblich zu beeinträchtigen.

In solchen Fällen sollten Entscheidungen sorgfältig und in Absprache mit den zuständigen Mitarbeitern, Fachkräften, Eltern/Erziehungsberechtigten und gegebenenfalls dem Jugendlichen selbst getroffen werden. Alternative Aktivitäten, die gleichwertige Lernmöglichkeiten bieten, sollten in Betracht gezogen werden.

Kosten

Etwaige Mehrkosten, die durch angemessene Anpassungen entstehen, sollten nicht dem einzelnen Schüler oder dessen Familie aufgebürdet werden. Diese Kosten können innerhalb der Gruppe geteilt oder durch andere Vereinbarungen abgedeckt werden.

Eine inklusive Planung trägt dazu bei, dass Bildungsbesuche für alle Lernenden zugänglich, sicher und bereichernd bleiben.

Links zu weiterführenden Informationen:

Die nationalen OEAP-Richtlinien finden Sie unter https://oeapng.info

4.4i Besondere Bildungsbedürfnisse und Behinderungen

4.4n Psychische Gesundheit

4.4r Teilnehmer mit Autismus

3.2e Inklusion