Besuchsarten
4.1 Besuche in der Region
Version v3 ·
Überblick
Exkursionen in die Umgebung bieten regelmäßig Lernmöglichkeiten außerhalb des Klassenzimmers an Orten in der Nähe der Schule. Diese Exkursionen, oft auch als „Lernbereich in der Umgebung“ bezeichnet, ermöglichen es den Schülern, Erfahrungen im Freien zu sammeln, ihre Selbstständigkeit zu entwickeln und den Unterricht mit realen Lebenswelten zu verknüpfen.
Typische Beispiele sind Besuche in örtlichen Parks, Gotteshäusern, benachbarten Schulen oder örtlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern.
Diese Besuche gelten üblicherweise als Routinetätigkeiten mit geringem Risiko und wurden formell als Besuche der Kategorie 1 oder A eingestuft, was bedeutet, dass sie normalerweise keiner externen Genehmigung bedürfen. Klare Systeme tragen dazu bei, dass lokale Besuche gut organisiert, sicher und für die Mitarbeiter einfach zu handhaben sind.
Zweck und Routine
Ausflüge in die nähere Umgebung sind in der Regel Teil des regulären Schultages und finden während der üblichen Unterrichtszeiten statt. Sie sollen häufige und leicht zugängliche Lernmöglichkeiten bieten und erfordern nur einen angemessenen Planungs- und Vorbereitungsaufwand.
Schulen sollten klare Verfahren für Besuche im lokalen Umfeld festlegen, damit diese schnell und sicher organisiert werden können und gleichzeitig angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.
Planung und Genehmigung
Lokale Besuche sollten einfachen und einheitlichen Planungsabläufen folgen.
- GenehmigungEVC
- Regelmäßige Besuche innerhalb des lokalen Lernbereichs werden normalerweise von der zuständigen Stelle genehmigt; gegebenenfalls muss dies in EVOLVE über das EVC-Dashboard aktiviert werden.
- Gemeinsame Planung von Besuchsplänen
- Die Mitarbeiter sollten zusammenarbeiten, um die Abdeckung häufig genutzter Orte, Fußwege, Straßenüberquerungen, Reisemöglichkeiten und Reaktionen auf lokale Gegebenheiten zu entwickeln.
- Rezension
- Pläne und Risikobewertungen sollten als Arbeitsdokumente behandelt und regelmäßig aktualisiert werden, wenn sich die Umstände ändern oder Vorfälle eintreten.
Risikomanagement
Besuche im lokalen Umfeld bergen im Allgemeinen ein geringes Risiko, und das Risikomanagement sollte verhältnismäßig und praktikabel sein.
Wichtige Überlegungen sind:
- Gefahren im Zusammenhang mit Reiserouten
- Gefahren im Zusammenhang mit den Aktivitäten, der Umgebung und den Veranstaltungsorten
- Aufsichtsstrukturen und Mitarbeiterkompetenz
- Die Bedürfnisse und das Verhalten der Teilnehmer
- Notfallverfahren und Kommunikationsmaßnahmen
Standardarbeitsanweisungen
Schulen sollten klare Verfahren festlegen, die Folgendes regeln:
- Die geografischen Grenzen des lokalen Lernbereichs
- Zugelassenes Personal, das Besuche leiten darf
- Schulungs- oder Kompetenzanforderungen
- Regelungen zur Kommunikation und Einwilligung der Eltern
- Reise-, Erste-Hilfe- und Notfallmaßnahmen
- Berücksichtigung der spezifischen Gruppe
Am Tag des Besuchs sollten Sie Folgendes sicherstellen:
- Eine angemessene Aufsicht ist vorhanden.
- Notfallkontaktdaten sind verfügbar
- Die Mitarbeiter wissen, wer nicht vor Ort ist und wann die Rückkehr erwartet wird.
- Die Pläne werden angepasst, wenn sich Bedingungen oder Umstände ändern.
Kommunikation mit den Eltern und Einwilligung
Die Eltern sollten normalerweise zu Beginn des Schuljahres darüber informiert werden, dass regelmäßige Besuche im lokalen Lernbereich stattfinden können.
Eltern sollten Folgendes verstehen:
- Diese Besuche sind ein regelmäßiger Bestandteil des schulischen Lernens.
- Eine individuelle Benachrichtigung erfolgt möglicherweise nicht immer.
- Die Schüler sollten für das Lernen im Freien geeignete Kleidung und Schuhe haben.
Eine gesonderte Einwilligung ist in der Regel nur für Besuche außerhalb des lokalen Lernbereichs, außerhalb der regulären Schulzeiten oder für Kinder im Kindergartenalter erforderlich.
Aufzeichnungen
Besuche im lokalen Umfeld sollten weiterhin ordnungsgemäß dokumentiert werden. Dies kann Folgendes umfassen:
- Besuche in EVOLVE protokollieren (möglicherweise mithilfe des Moduls „Besuche im lokalen Bereich“)
- Verwendung eines Abmeldeprotokolls, wo dies relevant ist
- Sicherstellen, dass Aufzeichnungen, Verfahren und Anleitungen für die Mitarbeiter leicht zugänglich sind.
Links zu weiterführenden Informationen:
- Die nationalen OEAP-Richtlinien finden Sie unter https://oeapng.info
- 1b Grundlagen
- 8.1d Beispielhafte Standardarbeitsanweisungen